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Ätherische Öle

Die Lebenskraft der Pflanzen

Düfte wirken unmittelbar auf das Gehirn und können dadurch physische und psychische Prozesse im Menschen positiv beeinflussen. Ätherische Öle sind pflanzliche Öle, welche spezifische Duftstoffe ihrer Herkunftspflanze enthalten. Sie werden aus verschiedenen Pflanzenteilen wie Blüten, Blätter, Rinden, Wurzeln oder Harze gewonnen. Der Duft der Pflanze wird eingefangen und in flüssiger Form konserviert.

 

Wirkung

Naturreine ätherische Öle lösen im Körper eine ähnliche Wirkung aus, wie  körpereigene Hormone. Treffen ihre Duftmoleküle beim Einatmen auf die Riechschleimhaut, werden Millionen von Riechzellen und Flimmerhärchen aktiviert. Diese senden elektrische Impulse an das limbische System. Das limbische System steuert Atmung, Körpertemperatur und Verdauung, speichert Erinnerungen und spielt eine wesentliche Rolle bei der Entstehung von Gefühlen.


 

 

Bergamotte ist eine zitronenartige Frucht aus Italien, die vorwiegend in Calabrien wächst. Sie riecht frisch und dennoch würzig und hat ihren eigenen unverwechselbaren Charakter. Bergamotte wirkt belebend, erfrischend und hat eine krampflösende Wirkung.

 

Jasmin kommt ursprünglich aus Indien und gehört zur Familie der Oleandergewächse. Dank seines blumigen Dufts gehört Jasmin zu den beliebtesten Parfüm-Pflanzen und wird auch in Südeuropa immer häufiger angebaut. Jasmin hebt die Stimmung, löst Ängste auf und wirkt als Aphrodisiakum.

 

Der Lavendel duftet blumig und frisch und ist eine Heilpflanze mit einem sehr breiten Wirkungsspektrum. Dank seinem hohen Gehalt an Linalylacetat wirkt Lavendel sehr entspannend und Schlaf fördernd.

 

Patchouli ist ein exotisch, dumpfer und sinnlicher Duft aus Asien der an ferne Welten erinnert. Seine Basisnote wirkt erdend, schärft den Sinn für die Realität und vertreibt dunkle Gedanken.

 

Sandelholz wird aus einem indischen Baum gewonnen und verströmt einen warmen, sinnlichen Duft. Das edle ätherische Öl ist einerseits schwer und erdig, zugleich aber auch lieblich und süss. Sandelholz löst Anspannungen und ist wohltuend bei Traurigkeit, Sorgen und Gefühlskälte.

 

Die Vanilleschote stammt aus Lateinamerika, Madagaskar, den Komoren sowie der Insel Bourbon. Vanille ist einer der bekanntesten Düfte und hat ein süssliches, liebliches und warmes Aroma. Vanille steigert die physische und geistige Aktivität, vertreibt Mattheit und steigert das Wohlbefinden.

 

Ylang-Ylang ist eine goldgelbe Blüte aus den Philippinen und wird als «Blume der Blumen» bezeichnet. Ihr süsser, sinnlicher Duft wirkt ausgleichend, stimmungserhellend und besänftigend.

 

Herstellung

Ätherische Öle können auf unterschiedliche Arten gewonnen werde. Die häufigsten Herstellungsverfahren sind:

Destillation

Die meisten ätherischen Öle werden durch Wasserdampfdestillation gewonnen. Dabei werden die flüchtigen Bestandteile der Pflanze erst durch Wasserdampf gelöst. Die wasserunlöslichen ätherischen Öle schwimmen im Wasser und können vorsichtig abgetrennt werden.

Kaltpressung

Bei der Kaltpressung werden die ätherischen Öle mithilfe einer Ölmühle aus den Schalen der Pflanzenfrüchte ausgepresst. Dabei wird eine Emulsion aus Wasser und den Ölen gewonnen und die Öle anschliessend vom Wasser getrennt. Die Kaltpressung ist im Vergleich zur Destillation eine sehr schonende Herstellungsmethode.

Extraktion

Ätherische Öle, die aus besonders empfindlichen Pflanzenteilen gewonnen werden, erfordern ein aufwendigeres Herstellungsverfahren. Bei der Extraktion werden die Pflanzen in ein Lösungsmittel (meist Hexan) gelegt, das den Pflanzen alle löslichen Aromastoffe und Farbstoffe entzieht. Das Lösungsmittel wird am Ende durch Destillation wieder entfernt.

Eine andere sehr kostspielige Variante der Extraktion ist die Enfleurage. Dabei werden die ätherischen Öle in einem speziellen Verfahren durch die Absorption der Duftstoffe mit Fett gelöst.

 

Qualitätsunterschiede

Ätherische Öle werden meist automatisch mit natürlichen Inhaltsstoffen assoziiert. Jedoch können sich unterschiedliche Produkte hinter der Bezeichnung verbergen. Folgende Öle sind zu unterscheiden:

Naturreine ätherische Öle

Naturreine ätherische Öle oder naturbelassene ätherische Öle bestehen ausschliesslich aus dem Öl der jeweiligen Pflanze. Dickflüssige Öle dürfen Verdünnungsmittel wie z. B. Alkohol enthalten. Diese Öle sind echte Naturprodukte und je nach Anbieter sind sie auch in Bio-Qualität erhältlich.

Wir verwenden bei all unseren Düften die naturreinen und wenn vorhanden biologischen ätherischen Öle von farfalla.

Natürliche ätherische Öle

Natürliche ätherische Öle dürfen keine synthetischen Zusätze enthalten und sind deshalb noch immer naturbelassene Produkte. Sie enthalten jedoch nicht nur Öle der namensgebenden Pflanze, sondern auch noch andere, meist günstigere Öle als Streckmittel.

Naturidentische ätherische Öle

Naturidentische ätherische Öle sind künstlich hergestellte synthetische Nachbildungen der Pflanzen. Es gibt zwar hervorragende Nachbildungen der Originale, diese sind jedoch keine Naturprodukte und enthalten somit auch nicht die Eigenschaften und heilenden Wirkungen der Pflanzen.